EFTA rückt Freihandelsabkommen mit Mercosur näher

Genf - Die Verhandlungen zwischen den EFTA-Staaten und dem südamerikanischen Handelsblock Mercosur über ein Freihandelsabkommen kommen voran. Am Freitag haben sich die beiden Seiten zu einer zweiten Verhandlungsrunde in Genf getroffen.

Im Januar haben die EFTA-Staaten (Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island) und die Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos beschlossen, Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen aufzunehmen. Im Juni fand bereits die erste Verhandlungsrunde statt. Nun haben sich die beiden Seiten am Freitag für eine zweite Verhandlungsrunde in Genf getroffen.

Wie die EFTA in einer Medienmitteilung schreibt, wurden unter anderem Themen wie der Warenhandel, Herkunftsvorschriften, Handelserleichterungen, Dienstleistungsverkehr, Wettbewerb und geistige Eigentumsrechte diskutiert. Den Angaben zufolge soll noch im Herbst ein Zwischentagungstreffen in Argentinien stattfinden.

Das Volumen des Warenhandels zwischen den EFTA-Staaten und Mercosur betrug 2015 insgesamt 8,7 Milliarden Dollar, wie EFTA zu einem früheren Zeitpunkt bekanntgab. Den höchsten Anteil der Exportprodukte der EFTA-Staaten machten nach dem Handelsvolumen gemessen die Pharmaprodukte (1,4 Milliarden Dollar) aus. Die wichtigsten Importprodukte der EFTA-Staaten waren Edelsteine und Edelmetalle (1,9 Milliarden Dollar). ssp

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