LGT sieht sich bei Informationsaustausch auf Kurs

Vaduz - Die LGT ist auf die Einführung des automatischen Informationsaustauschs in der Schweiz gut vorbereitet, sagt Stiftungsratspräsident Prinz Philipp. Kunden der Bank haben ihr Geld nicht abgezogen. LGT Schweiz verbuchte 2017 gar einen Zufluss von Kundengeldern.

Bereits seit vielen Jahren ist die LGT in der Stadt Bern präsent. Die Kundenzahl hat sich dort seit dem Jahr 2004 verdoppelt, wie Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, Stiftungsratspräsident der LGT, in einem Interview mit der „Berner Zeitung“ erklärt. Die Präsenz in der Schweizer Hauptstadt sei der Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein wichtig. „Da müssen wir präsent sein. Auch weil man vielleicht ein paar Dinge früher hört als anderswo“, so Prinz Philipp.

In diesem Jahr werden in der Schweiz im Rahmen der Einführung des automatischen Informationsaustauschs Bankdaten ausländischer Kunden via dem Bund an deren Heimatstaat fliessen. Die LGT sieht sich hierbei auf Kurs. „Wir haben schon vor einiger Zeit alles vorbereitet. Die Daten für 2017 werden aber erst im dritten Quartal dieses Jahres an die Eidgenössische Steuerver­waltung fliessen“, erklärt Prinz Philipp. Die Bank kennt sich in diesem Bereich bereits aus. Liechtenstein hat den Informationsaustausch bereits ein Jahr ­früher eingeführt.

Auch die Kunden der LGT scheinen vor der Einführung des Informationsaustausches nicht zurückzuschrecken. „Wir haben keine ausserordentlichen ­Abflüsse aufgrund des automatischen Informationsaustausches festgestellt“, erklärt Prinz Philipp. Im Gegenteil: LGT Schweiz habe im Jahr 2017 aus verschiedenen vom Austausch betroffenen Ländern einen „erfreulichen Zufluss von Kundengeldern“ verbuchen können. ssp

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